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STATUENGRUPPE HL. JOHANNES NEPOMUK

Adresse: Kostelní 150, Starý Most, 434 01 Most
Platz: Most
GPS-Koordinaten: 50.518872, 13.647828
Bereich: Most

Diese barocke Sandstein-Statuengruppe eines unbekannten Bildhauers war in der Region Most mehrfach umgezogen. Ursprünglich stand sie in der Nähe des Tors Jezerní brána. Als das Tor 1837 abgerissen wurde, wurde die Skulpturengruppe an die Kreuzung der Straßen Jezerní, Soukenická und Na Ptáku verlegt.

Während des Abrisses der Altstadt in den 1970er Jahren wurde sie abgebaut und im Lapidarium des Kreismuseums eingelagert. Von dort wurde sie 1978 nach Vtelno überführt, wo sie nach der Restaurierung nahe der Kreuzerhöhungskirche aufgestellt wurde. Das Kunstwerk wurde jedoch durch die Äste und Wurzeln der Bäume in seiner Umgebung bedroht und durch Vandalen beschädigt. Daher wurde im Jahr 2005 beschlossen, die Statuengruppe noch einmal umzusetzen. 2006 machte sich die Skulpturengruppe wieder auf eine Reise. Zuerst landete sie im Atelier des akademischen Bildhauers Michael Bílek, der das Denkmal in seiner ursprünglichen Schönheit restaurierte. Im Frühjahr 2008 wurde die Skulpturengruppe an ihrem neuen, diesmal vielleicht endgültigen Standort in der Nähe der Dekanatskirche Mariä Himmelfahrt aufgestellt.

 

Die hervorragende bildhauerische Arbeit, für die Vorderansicht geplant, feierte den Heiligen auf eine großartige Weise. Das Gesamtkonzept basiert auf dem Kontrast von drei horizontalen, an der Stirnseite konkav geschwungenen Treppenstufen und vier vertikalen Sockeln. Die fünfteilige Statuengruppe wurde auf drei Ebenen aufgebaut. Der größte ist der zentrale Sockel mit der zentralen Skulptur von Johannes Nepomuk. An den prismatischen, bereits unvollständigen Fundamentsockel schließt sich der Hauptsockel an, unten seitlich von massiven Voluten eingespannt. Über der Vorderseite des Gesimses fließt Wasser in Kaskaden über Brunnenschalen bis zum Boden. Im unteren Bereich wurden fünf Sterne gemeißelt - das Attribut eines Heiligen. Den oberen, schlanken Sockel über dem Gesims stützen wiederum seitliche, nach unten breitere, nach oben verjüngende Voluten. Über dem markanten, reich profilierten Gesims verläuft ein verbindendes Schmuckelement. Darauf steht eine riesige Muschel, aus der - neben den Köpfen der vier Putten - die Figur des Heiligen hervortritt, ausgestattet mit seinen Attributen - einem Kruzifix, einem Palmzweig und einem Birett. Auf der linken Seite, auf einem länglichen vertikalen Sockel, steht die Figur des Kardinals Karl Borromäus, der dem Sterbenden das Sakrament des Altars spendet. Symmetrisch angeordnet auf dem Ziersockel rechts steht die Figur der Königin Elisabeth von Thüringen, die einem Bettler Brot gibt. Beide Statuen sind in einem verkleinertem Maßstab angefertigt.

 

Das Denkmal besteht aus 74 Steinblöcken, die durch Mörtel, Beton und Eisenstifte verbunden sind. Auch auf den äußeren Sockeln befanden sich einst Skulpturen, die heute für immer verloren sind.

 

  • Schwerpunkt: Kultur
  • Anreise: mit dem Auto, zu Fuß
  • Zielgruppe: Allgemein

 

DR

 

 

 

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